Viele Selbstständige haben nicht zu wenige Ideen, sondern zu viele. Sie möchten verschiedene Fähigkeiten verbinden, unterschiedliche Menschen ansprechen und möglichst nichts ausschließen. Das Ergebnis ist häufig ein Angebot, das sich für sie selbst stimmig anfühlt, nach außen aber schwer verständlich bleibt.
Klarheit bedeutet nicht, dich zu begrenzen
Eine klare Positionierung heißt nicht, dass du nur noch eine einzige Sache anbieten darfst. Sie hilft Menschen vielmehr dabei, schnell zu verstehen:
- Für wen bist du da?
- Welches Problem löst du?
- Was verändert sich durch deine Begleitung?
- Was macht deine Arbeitsweise besonders?
Dein roter Faden liegt meistens nicht in einer einzelnen Methode. Er liegt in der Veränderung, zu der du deine Kundinnen und Kunden begleitest.
Beginne beim gewünschten Ergebnis
Frage dich nicht zuerst: „Welche Leistungen möchte ich anbieten?“
Frage dich:
Was soll für einen Menschen nach der Zusammenarbeit klarer, leichter oder möglich geworden sein?
Vielleicht hilfst du Menschen dabei, ihre berufliche Richtung zu finden. Vielleicht machst du komplexe Angebote verständlich. Vielleicht entwickelst du einen digitalen Auftritt, der endlich zu ihrer Persönlichkeit passt.
Dieses Ergebnis bildet den Kern deiner Positionierung.
Sortiere deine Fähigkeiten nach ihrer Aufgabe
Teile deine Kompetenzen in drei Bereiche:
- Was hilft bei der inneren Klärung?
- Was hilft bei Strategie und Struktur?
- Was hilft bei der konkreten Umsetzung?
So entsteht aus vielen einzelnen Fähigkeiten ein nachvollziehbarer Prozess.
Dein nächster Schritt
Formuliere einen einfachen Satz:
Ich unterstütze … dabei, …, damit …
Dieser Satz muss noch nicht perfekt sein. Er soll dir zunächst Orientierung geben. Gute Positionierung entsteht selten in einem einzigen Moment. Sie wird klarer, wenn du beginnst, mit ihr nach außen zu gehen.
